Die Nachfrage nach qualifizierten Arbeitern in der Logistik und im Transportwesen ist in den vergangenen Jahren immer weiter gestiegen. Ob in Logistikzentren, in der Industrie oder im klassischen Handwerksbetrieb – überall dort, wo täglich Kisten gestapelt, Paletten verladen oder schwere Waren von A nach B bewegt werden, sind erfahrene Fachkräfte am Steuer von Flurförderzeugen unverzichtbar. Ein Flurförderzeugschein, umgangssprachlich als Staplerschein bezeichnet, eröffnet vor allem in wirtschaftlich starken Regionen wie Bayern hervorragende Karrierechancen und sorgt für eine deutlich höhere Attraktivität bei der Jobsuche. Denn diverse Branchen benötigen Arbeiter mit dieser Qualifikation, was zu einem stabilen Arbeitsplatz und abwechslungsreichen Einsatzmöglichkeiten führen kann.
Mehr Chancen im Job: Warum sich ein Staplerschein richtig lohnt
Mehr Chancen im Job: Warum sich ein Staplerschein richtig lohnt
SYSTEM-CARD Staplerschein
Wer seine beruflichen Optionen erweitern möchte, setzt heute auf anerkannte Zertifikate, die den gesetzlichen Standards entsprechen. Eine flexible Möglichkeit stellt dabei etwa die SYSTEM-CARD Staplerschein Schulung dar, die eine rechtskonforme Befähigung nach den Richtlinien der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) garantiert. Mit diesem Schein in der Tasche darf man bundesweit ganz offiziell normale Gabelstapler, große Teleskoplader und andere Hubfahrzeuge steuern. Die Schulung ist praxisnah aufgebaut. Gelernt und geprüft wird der Umgang mit Frontstaplern, Schubmaststaplern und wendigen Elektro-Staplern.
Die Dauer hängt dabei vom eigenen Vorwissen ab: Wer Vorkenntnisse hat, kann die Schulung in der Regel innerhalb eines einzigen Tages absolvieren, während für Anfänger ohne jegliche Erfahrung zwei Tage eingeplant werden. Nach bestandener Prüfung ist der Ausweis bis zu fünf Jahre gültig, bevor eine kurze Auffrischung ansteht.
Sicher fahren und Unfälle vermeiden
Bei der Schulung selbst geht es nicht nur um das Lenken und Fahren. Ein großer Teil dreht sich darum, wie man Lasten richtig und sicher aufnimmt, das Gewicht richtig einschätzt und Gefahren im schnellen Arbeitsalltag sofort erkennt. Da Unfälle mit Flurförderzeugen oft schwerwiegende Folgen haben können, legen Betriebe großen Wert auf Fahrer, die Risiken frühzeitig erkennen und vermeiden. Hier ist häufig Fingerspitzengefühl gefragt, denn das Manövrieren von schweren Lasten mit einem Schubmast- oder Mehrwegestapler in engen Hochregallagern verlangt nach Präzision und Konzentration. Daher schätzen Arbeitgeber zertifizierte Mitarbeiter. Sie sorgen nicht nur für ein sicheres Arbeitsumfeld, sondern auch für reibungslose, effiziente Abläufe beim Verladen von Ware.
Vom Hochregallager direkt aufs Volksfest
Wer bei Staplerfahren allerdings nur an Industriehallen oder Logistikparks an den Autobahnkreuzen denkt, irrt. Neben einer klassischen Festanstellung in der bayerischen Automobilindustrie oder im Maschinenbau eröffnet der Staplerschein auch im Event- und Kulturbereich spannende Perspektiven: Große Volksfeste wie das weltberühmte Oktoberfest in München, aber auch regionale Festivals, Messen und Sportveranstaltungen sind auf eine gute, sichere und effiziente Logistik angewiesen. Für den Auf- und Abbau von riesigen Festzelten, Bühnenkonstruktionen, Fahrgeschäften und Versorgungseinrichtungen werden fähige Staplerfahrer dringend benötigt.
Wer zeitlich flexibel ist, kann hier temporäre Jobs annehmen oder saisonale Beschäftigungen finden, die oft sehr attraktiv vergütet werden. Auf diese Weise verdient man sich etwas dazu und kann, mit etwas Glück, beim eigentlichen Event mit dabei sein. Das Steuern von Teleskopstaplern auf unebenem Festgelände erfordert zwar Fingerspitzengefühl, bietet jedoch eine willkommene und abwechslungsreiche Abwechslung zum klassischen Lageralltag.
Auch über Bayern hinaus lassen sich attraktive Beschäftigungen und temporäre oder zeitlich unbegrenzte Anstellungen finden. Hat man beispielsweise einmal eine Tür in der Eventbranche, kann man auch auf diverse Festivals an anderen Orten gehen, um dort beim Auf- und Abbau zu arbeiten.