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Chronik der Abwesenden – Die Frauen des Bauernkrieges

So
15. Nov
2026
Beginn
17:00
Ende
20:30
Preis: kostenlos
Veranstaltungsort
Pfarrkirche Pinsdorf
Moargasse 2, 4812 Pinsdorf, Österreich

Die Veranstaltung

Der Gedenktag zur Schlacht von Pinsdorf verbindet Ökumene, Erinnerung und Kunst. Im Mittelpunkt stehen Frauenperspektiven auf den Bauernkrieg und seine Nachwirkungen: Hannes Leidinger, Cornelius Obonya und die Zeche Hinterfotzing eröffnen den Abend, bevor fiktive Frauenstimmen aus dem Jahr 1626 in einer szenisch-musikalischen Inszenierung mit dem Stadtchor Gmunden, dem Belcantochor Salzburg, dem Musikverein Pinsdorf und weiteren Gästen lebendig werden. Ein Abend über Erinnerung, Trauma und die Kraft künstlerischer Perspektiven.
 
 
17:00 – 18:30 Hannes Leidinger & Cornelius Obonya im Zusammenspiel mit Zeche Hinterfotzing - „Gestern nu und heit scho" - Von der Gegenwart des oö. Bauernkriegs
“Weiberleid, Kind und Kögö - san de do scha dabei gwesen? Eine Frauen- und Familiengeschichte des Bauernkriegs“
 
Im Dialog zwischen Geschichte und Gegenwart, Fakt und Deutung, (und künstlerischer Interpretation)
 
1626 ist nicht vorbei. Der Oberösterreichische Bauernkrieg wirkt bis heute nach – in Erinnerungskultur, Forschung und den gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit. Zwischen Mythos und Gegenwart, Trauma und Kontinuität sprechen der Historiker Hannes Leidinger und der Schauspieler Cornelius Obonya gemeinsam mit musikalischen Gästen über das „Wir“ und das „Fremde“, über die Wirksamkeit von Vergangenheit in Gegenwart und Zukunft. Im Zentrum stehen Fragen von Erinnerung, Identität und Mentalität, Perspektiven auf Migration und Vertreibung sowie der historische und aktuelle Umgang mit dem Fremden. Einbezogen werden insbesondere die Erfahrungen von Frauen, Kindern und Familien sowie die langfristigen Folgen von Gewalt und Trauma.





19:00 – 20:30 MAGDALENA und KATHARINA - Frauenstimmen aus dem Bauernkrieg 1626 - Szenisches Chorkonzert
Stadtchor Gmunden und Gäste: Belcantochor Salzburg+N.N.
 
“1524–1526 erhob sich in Mitteleuropa die einfache Bevölkerung gegen Adel und Klerus: Hunderttausende Bauern, aber auch Stadtbürger, Handwerker und Bergleute kämpften für ihre traditionellen Rechte, religiöse Freiheiten und eine gerechtere Verteilung von Wohlstand und natürlichen Ressourcen”
 
Nicht zuletzt in Anlehnung an die Universum History Produktion „Die Vergessenen- Frauen im Bauernkrieg“ 2 rückt das Projekt mehrere Frauenstimmen ins Zentrum: die fahrende Händlerin Agnes, die Bäuerin Magdalena und die historische Reformatorengattin Katharina von Bora (Die Lutherin). In einer szenischen Lesung mit Musik begegnen sich diese drei Frauen über Zeit und Raum hinweg – verbunden durch Fragen nach Gerechtigkeit, Glauben und weiblicher Selbstermächtigung.
 
 
Zeche Hinterfotzing
Die Zeche Hinterfotzing ist ein feministisches Kunst- und Kulturprojekt aus dem oberösterreichischen Innviertel, das humorvoll mit der traditionell männlich geprägten Zechentradition bricht. Als erste „Menschazech“ (Frauen-/FINTA*-Zeche) wird ein neues Format gelebter Gemeinschaft entwickelt, das Gstanzln, Tanz und Schmähgedichte aufgreift und diese bewusst rebellisch umkehrt und neu interpretiert.
 
 
In Kooperation mit der communale oö 2026.

Info

Quelle TOURDATA

Kontakt

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+43 7612 63952
pfarre.pinsdorf@dioezese-linz.at
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