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Neapolitanisch aufg'spielt
Die Veranstaltung
Was geschieht, wenn sich Ensembles und die Musik ihrer Heimat begegnen – sonst getrennt durch 750 km zwischen Vesuv und den Alpen? Da sind die «Talenti Vulcanici» aus Neapel, ein Barockensemble, dessen feurige Spielweise ebenso charakteristisch ist wie seine Herkunft. Ihre Musik, geprägt von heidnischen Riten und christlichem Glauben, lässt Heiliges und Profanes verschmelzen: Sünderinnen werden zu Madonnen, Könige wandern umher, Pulcinella lacht über das Schicksal der Menschen.
Ihnen gegenüber steht die Familienmusik Huber aus dem südtirolischen Ahrntal. Sie pflegt «authentische alpenländische Volksmusik» – jung, energiegeladen und zugleich tief verwurzelt in archaischer Tradition. Beide Ensembles schöpfen aus ihrer Herkunft, spielen zur Freude, zum Tanz, zum Fest des Augenblicks. Und schließlich beginnt man, einander zuzuhören, entdeckt Verwandtschaften in Klang, Spielweise und Instrumentarium – und tauscht sich aus, spontan, lebendig, wie in einer Jamsession.
Foto: © Petra Hajska
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