Quelle | hubermedia GmbH |
Konzertsoirée
ARTONICON Familie Langrieger

Die Veranstaltung
Alexander M. Wagner spielt von Johann Sebastian Bach GOLDBERGVARIATIONEN G-DUR, BWV 988 „Kraut und Rüben haben mich vertrieben“Zwei Gassenhauer, und noch ein zweiter „Ich bin so lang nicht bei dir g(e)west, ruck her, ruck her, ruck her“ stecken in einem musikalischen Meisterwerk. Wer hätte das gedacht: ausgerechnet Johann Sebastian Bach nimmt Anleihen bei zwei mitteldeutschen Volksliedern! Das ist ja so, als würde Franz Josef Stoiber am Schluss eines Pontifikalamts im Regensburger Dom über Adriano Celentanos „Chi non lavora non fa l’amore“ und „Lasciatemi cantare“ von Toto Cutugno phantasieren. Und damit der hochwürdige Herr Bischof es nicht gleich merkt, versteckt er diese Volkslieder so geschickt in seinen Variationen und Modulationen, umspielt die Melodietöne, rhythmi-siert sie, verkehrt sie auf den Kopf stehend und rückwärts erklingend dass man nur mit offenem Mund staunt und voller Bewunderung lauscht.Zu den sinnlichen Genüssen, die den staunenden Zuschauer bei einer Darbietung der Goldbergvariationen überkommt, gehören nicht nur die viel besagten Kreuzungen und Engstellungen der Hände, sowie oft ausschließlich Liebhabern bekannte Feinheiten der Formenvielfalt. Unter den 30 Variationen über ein getragenes Lied, der Aria, gibt es zahlreiche Kanons zu hören – und das kann ja nun eigentlich jeder erkennen – wollte man meinen! Aber dazu ist nicht nur Meisterschaft im Komponieren nötig, das ist auch nicht immer ganz so einfach beim Zuhören zu erkennen. Mein Tipp: jede 3. Variation ist ein Kanon, manchmal nur in den beiden Oberstimmen und mit wachsendem Tonabstand.Alexander M. Wagner, gefeierter Pianist und selbst ein anerkannter Komponist, wird am Sonntag, den 6. April 2025 um 16.30 h diesen musikalischen Leckerbissen im ARTONICON im Alten Pfarrhof Unterlaichling aufführen. Er erhielt früh bei Franz Hummel Unterricht und hat nach dem Abitur bei den Regensburger Domspatzen bei Pavel Gililov am Salzburger Mozarteum Klavier sowie Komposition studiert und in London zusätzlich ein Masterdiplom erworben.Wagner ist ein Wunderkind gewesen. Schon in jungen Jahren hat er seine erste Symphonie komponiert, die das Bulgarische Staatsorchester unter N.N. auf CD eingespielt hat. Neben seinen zwei Symphonien und vier sinfonischen Fabeln, einigen Chorwerken, zahlreichen Zyklen und Kompositionen für Klavier- und Kammermusik, hat er die Oper „Admin“ sowie die Operette „Cafe Ringelspiel“ komponiert. Auch in der Talkshow bei Stfan Raab war er schon.Inzwischen hat es ihn aus dem heimischen Traitsching nach Wien gezogen, wo sein standesgemäßer Lebensmittelpunkt ist und von wo er zu Konzertreisen und Aufnahmen in aller Welt aufbricht.Der Eintritt kostet 22 €, bei Voranmeldung 20 €.
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