| Quelle | Feratel |
Einweihung VALENTINUM
Die Veranstaltung
Am Palmsonntag, im Anschluss an den Festgottesdienst mit Palmweihe, findet die feierliche Eröffnung des Valentinums statt.
2004 ist der weit über die Grenzen des Lungaus hinaus bekannte Pfarrer Valentin „Voitl“ Pfeifenberger verstorben. Er galt als Original und gilt heute als Legende. Mit dem Valentinum wird der historisch und individuell sehr wertvolle Erbnachlass mit Kleidungsstücken, Dokumenten, Büchern und sonstigen Archivdaten einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Valentin war ein sehr charismatischer Mensch, der Einfachheit und Bescheidenheit vorgelebt hat. Seine mystische Ausstrahlung, sein gelebtes Gottvertrauen, seine Fähigkeit, in Vergessenheit geratenes Brauchtum wieder zu beleben und in den kirchlichen Jahreslauf einzubauen, sollen hier widergespiegelt werden.
Zur Person Valentin Pfeifenberger:
Geistlicher Rat Valentin "Voitl" Pfeifenberger war Pfarrer von Thomatal, Bezirksschützenkurat des Lungau, Ehrenbischof der Vereinigten zu Tamsweg und Ehrenbürger der Gemeinden Thomatal und Zederhaus. Bekannt gemacht haben ihn aber wohl besonders der Palmesel- und der Georgiritt und sein Beiname Bischof vom Lungau.
Pfeifenberger wurde als drittes von sieben Kindern in Zederhaus geboren und studierte nach der Matura am Borromäum in der Stadt Salzburg Philosophie und Theologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Salzburg. Nach der Priesterweihe am 9. Mai 1940 durch Erzbischof Dr. Sigismund Waitz im Salzburger Dom und der Primiz am 19. Mai 1940 in Zederhaus wirkte er als Kooperator in Bad Vigaun, Wagrain, Unken und Ellmau in Nordtirol, 1951 wurde er zum Pfarrer von Thierbach bestellt. Seit 1956 war der "Voitl" Pfarrer von Thomatal, ab 1961 wurde er auch mit Aufgaben in der Pfarre Tamsweg betraut.
Quelle: salzburgwiki
Info
Kontakt
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Thomatal 1, 5592 Thomatal, Österreich
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